Am Freitag, den 28. November 2025, fand am Berufskolleg Königstraße die feierliche Vernissage zum Projekt „BKKOE meets Europe“ statt. Zahlreiche Gäste kamen zusammen, um die neu entstandenen Graffiti-Kunstwerke zu erleben, die künftig das Schulgebäude zieren und ein sichtbares Zeichen für die europäische Ausrichtung der Schule setzen.
Die Werke wurden von dem Künstler:innenpaar Janna Oz und Daniel Zorg geschaffen, das in den vergangenen Wochen verschiedene Bereiche des Schulgebäudes mit farbenfrohen, lebendigen Motiven gestaltet hat. Tiere, abstrakte Formen und leuchtende Farbkompositionen stehen symbolisch für die kulturelle Vielfalt, die am Berufskolleg Königstraße täglich gelebt wird.
Anne Heselhaus, Stadträtin der Stadt Gelsenkirchen, nahm an der Vernissage teil und hob die Bedeutung solcher Projekte hervor. Sie betonte, dass kreative Initiativen an Schulen „eine wesentliche Rolle in der Demokratieförderung“ spielen, indem sie Räume öffnen, in denen junge Menschen Vielfalt wahrnehmen und reflektieren können.
Die Idee für das Graffiti-Projekt stammt von Schulleiter Gorden Skorzik, der mit „BKKOE meets Europe“ die Europaschule weiterhin sichtbar und erlebbar machen möchte. „Schule ist Begegnung – ein Ort, an dem unterschiedlichste Lebenswege, Sprachen und Perspektiven zusammenkommen“, so Skorzik. „Diese Vielfalt möchten wir nicht nur leben, sondern auch zeigen.“
Ein besonderer Blickfang ist der farbig hinterlegte vitruvianische Mensch in der Eingangshalle. Als Symbol für Wissen, Humanismus und Bildung verbindet er sich mit der farbintensiven Gestaltung zu einer Botschaft: Blick erweitern, neugierig bleiben, Vielfalt wertschätzen.
Das Projekt knüpft unmittelbar an das Schulmotto des Berufskollegs Königstraße an: „Bildung. Beratung. Vielfalt. GEmeinsam erfolgreich.“ Die neuen Graffitis machen diese Leitidee nun auch visuell im Schulalltag erfahrbar.
Mit der Vernissage setzt das Berufskolleg Königstraße ein kraftvolles Zeichen für ein weltoffenes, modernes und europäisch orientiertes Lernen – ein Ort, an dem Vielfalt nicht nur Thema, sondern gelebte Realität ist.





