Ausflug der FOS 12 nach Amsterdam zum Anne-Frank-Haus

Die beiden Klassen der FOS 12 mit Herrn Carstensen und Herrn Zigan reisten am Mittwoch 31.10.2018 nach Amsterdam zum Besuch des Anne-Frank-Hauses.
Die Reise nach Amsterdam startete um 7.00 Uhr und die Hinfahrt verging ganz entspannt, da die meisten noch müde waren. Nach wenigen Stunden erreichten wir unser Ziel: Amsterdam! Wir liefen durch diese bekannte Stadt und erfuhren viele Informationen wie z.B., dass das am meisten genutzte Verkehrsmittel das Fahrrad ist. Manche behaupten, es gäbe mehr Fahrräder als Einwohner in der Stadt… Wer schon einmal dort gewesen ist, weiß, dass die Stadt ganz besonders ist. Trotz ihrer relativ kleinen Größe hat es weit mehr zu bieten als Käse und Coffee-Shops. Die Stadt verbreitet ein entspanntes Gefühl. Die Innenstadt Amsterdams lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Erlebe Amsterdam mit allen Sinnen! Hier ist das Nachtleben schon in den Abendstunden in vollem Gange. Doch pass auf, die kleinen Gassen rund um die Grachten laden dazu ein, sich in der Innenstadt zu verlaufen!

Der Grund für unseren Ausflug und das Haupterlebnis war das Anne-Frank-Haus: Die junge jüdische Anne Frank versteckte sich hier mit ihren Eltern und ihrer Schwester Margot 1942 vor dem nationalsozialistischen Regime. Sie blieben 2 Jahre unentdeckt, bis sie dann 1944 von einem bis heute Unbekannten verraten wurden. Es folgten ihre Verhaftung, Deportation in Konzentrationslager und ihre Ermordung.

Die Klassen wurden in Gruppen aufgeteilt. Nach langem Anstehen traten wir in das Museum ein und bekamen jeweils einen Audioguide, den man auf eine beliebige Sprache einstellen konnte, und konnten endlich das eigentliche Versteck, das Hinterhaus, betreten. In jedem Raum gab es einen Sensor, durch den der Audioguide etwas über Anne Frank, ihre Familie und die anderen Menschen, die in diesem Hinterhaus lebten, erzählte und über den Zweiten Weltkrieg. Jeder Raum hatte seine eigene Geschichte. Es war ein sehr emotionales Erlebnis, da man den Familien sehr nahe sein konnte und ein Gefühl bekam, wie es war, so ein Leben im Versteck führen zu müssen. Im Museum neben dem Versteck war das Tagebuch der Anne Frank ausgestellt neben vielen anderen Schriftstücken. Auch gab es Videointerviews von Zeitzeugen und von Otto Frank, dem Vater von Anne Frank, der als einziger den Krieg überlebte.

Nach dem Besuch im Anne-Frank-Haus hatten wir Zeit zu freien Verfügung: In Amsterdam kannst du hervorragend essen - es gibt unzählige Imbissbuden und Restaurants. Genau das, was wir wollten! Und natürlich wäre es doch schade, mit leeren Händen nach Hause zu kehren, deswegen solltest du auf jeden Fall shoppen. Es lohnt sich die Stadt zu durchstöbern. Dort gibt es nicht nur Modeshops, sondern auch sehr verrückte und interessante Läden!
Aber auch alle schönen Dinge haben ein Ende.

Gegen 17.00 Uhr war es dann Zeit für die Rückfahrt. Wir waren traurig über das Ende des schönen Ausflugs, aber auch glücklich wieder nach Hause zu fahren, denn wir waren ziemlich erschöpft. Kurz nach 20 Uhr kamen wir dann wieder in Gelsenkirchen an.

Die Fahrt nach Amsterdam war ein voller Erfolg - und eine tolle Zeit!
                      
Tugce Aktan, Tugce Nur Ataker, Merve Ertanriverdi, Ceyda Nur Yildirim (FOS 12A)