Exkursion nach Ahrweiler

Glück auf

Um 7:45 des 15.05.2019 startete unsere Exkursion nach Ahrweiler. Vom schönen Wetter und guter Stimmung geleitet, kamen wir zwei Stunden später am Winzerhof Körtgen in Bad Neuenahr-Ahrweiler an. Begrüßt wurden wir von Christof Körtgen, der Betreiber des Winzerhof, welcher uns die Geschichte seines Winzerhofes erzählte. Anschließend führte er uns über den Hof zu seinem Weingut, wo er uns zu einer Sektverkostung einlud und die Merkmale des Sekts erläuterte.

Nach der Verkostung führte er das maschinelle Degorgieren vor. Dabei handelt es sich um den Prozess, der Sekt die Hefe entzieht. Daraufhin gingen wir in den Weinkeller, wo Wein in Barriquefässern gelagert wird. Herr Körtgen klärte uns über die richtige Lagerung von Wein auf und führte uns in einen weiteren Raum ausgestattet mit Rüttelpulten, die eine Kapazität von 2000 Sektflaschen aufwiesen. Ebenfalls präsentierte er uns das Rüttelverfahren. An-schließend zauberte er uns Schülern erneut ein Lächeln ins Gesicht, als er uns zu einer ab-schließenden Verkostung mit hauseigenem Brot einlud. Nun wurde uns Schülern eine halbe Stunde Zeit für „Freizeitaktivitäten“ eingeräumt, woraufhin wir eine Weinstube besuchten. Dort probierten wir gemeinsam Wein von der Ahr und unterhielten uns über die vorherige Führung, sowie unsere Erwartungen an die Folgende. Nach der spontanen Verkostung liefen wir zum nächsten Treffpunkt, wo uns bereits der Bus zur Winzergenossenschaft Mayschoss-Altenahr in Walporzheim erwartete. Schon während der Fahrt waren wir von der Umgebung beeindruckt. Zur Erinnerung schossen wir sogar ein Gruppenfoto. Angekommen an der Win-zergenossenschaft in Walporzheim begrüßte uns Rolf Diekmann.

Aufmerksam und beeindruckt vom Weingut hörten wir Herrn Diekmann während der Führung über das Gelände zu.

Mit 550 Hektar gehört die Ahr zu den kleineren Anbaugebieten, wo sehr viel Wert auf Rot-wein gelegt wird. Nachdem wir den Rundgang über die Reben beendeten, führte uns Herr Diekmann in das Gebäude der Winzergenossenschaft. Dort klärte er uns über ihrer Geschich-te und ihre dazugehörigen Winzer sowie ihre Vereinigung auf. Anschließend gingen wir in den Weinkeller, welcher etliche Historische Besonderheiten aufweist. Jahrhunderte alte Fässer mit handgeschnitzten Gravuren, 70 Jahre alte Weine und drei Meter große Metalltanks. Herr Diekmann klärte uns über die Geschichte des Normenwandels der Barriquefässer auf und erläuterte uns den Ablauf der Weinherstellung mit den Metalltanks. Eine Treppe nach oben führte uns anschließend nach draußen auf den Hof, wo wir mit Sonnenstrahlen begrüßt wurden. Der Abschluss wurde gekrönt mit einer Verkostung von vier verschiedenen Weinen. Dabei gab man uns Tipps zur richtigen Weinverkostung. Da der Busfahrer selbst so begeistert von der Landschaft war, entschied er sich seine Füße in die Hand zunehmen und das Tal hochzulaufen. Dadurch war der Busfahrer für uns nicht mehr erreichbar, weshalb wir die freie Zeit nutzten um Souvenirs (Wein) zu kaufen. Nach einiger Zeit kehrte unser Fahrer von seinem Spaziergang zurück und wir konnten eine ruhige Heimreise antreten.

In Vino Veritas,

Dennis Plonka BIG-M1