Exkursion nach Xanten am 2.7.2018

Warum nach Rom fliegen, wenn Klein-Rom mit dem Schokoticket zu erreichen ist?

Am Montag, 2.7.2018, haben die drei 12er-Klassen des Beruflichen Gymnasiums (ERZ, GES, SPO 12), Herr Carstensen, Herr Hormann und Frau Schilling Xanten besucht. Als Colonia Ulpia Traiana haben die Römer um 100 n. Chr. eine Stadt aus dem Boden gestampft, die wie ein kleines Abbild von Rom aussah und als Verwaltungsstadt für diese linksrheinische Region fungierte, aber auch als Bollwerk gegen die rechtsrheinischen Germanen. Doch "Römischer Friede" stützte sich nicht nur auf Militärgewalt, sondern auch auf den "Roman way of Life": Wer seine (nicht unerheblichen) Steuern zahlte, den Kaiser in Rom als Gott anerkannte und nicht gegen die römische Herrschaft rebellierte, bekam das römische Bürgerrecht und konnte die Annehmlichkeiten der Stadt genießen: Frisches Quellwasser (und auch ein Abwassersystem), überdachte Bürgersteige, tägliche Benutzung der Therme und "Brot und Spiele" im Amphitheater – alles wie in Rom, nur ein bisschen kleiner.

Der römische Statthalter Pontius Pilatus ließ Jesus von Nazaret etwa 30 n.Chr. in Jerusalem hinrichten. Um Zeit und Umwelt Jesu und die damalige römische Weltherrschaft zu verstehen, bot eine Stunde Führung durch einen kleinen Teil der Ausgrabungen und Rekonstruktionen der antiken Stadt ein anschauliches Bild der damaligen Zeit.

Danach war auch Zeit für das heutige Xanten und "pizze e gelati", um auch Gaumen und Magen etwas zu bieten. Und das Ganze bei hochsommerlichen Temperaturen wie in Rom - nur am Rhein.

Text und Fotos: Herr Carstensen