Fachschule für Technik, Bereich Lebensmitteltechnik

Organisation der Ausbildung

Die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Technikerin bzw. zum Staatlich anerkannten Techniker im Bereich Lebensmitteltechnik dauert insgesamt sieben Semester (dreieinhalb Jahre) in Teilzeit. Im ersten, dreijährigen Teil findet die schulische Ausbildung an zwei Abenden in der Woche (voraussichtlich dienstags und donnerstags in der Zeit von 16:30 bis 20:30 Uhr) und alle 14 Tage samstags (von 8:00 bis ca. 13:00 Uhr) statt. Anschließend erstellen Sie eine Projektarbeit, die Sie in der Regel in einem Betrieb durchführen und niederschreiben. Diese wird von der Schule begleitet und die Note ist bereits ein Teil der Abschlussnote.

Der Besuch der Fachschule für Technik ist kostenfrei (...von Lehrmittel abgesehen).

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie Ihre Fachhochschulreife erwerben.

Abschluss

Nach erfolgreich durchgeführtem Projekt und erfolgreicher theoretischer Abschlussprüfung sind Sie:

Staatlich anerkannte Technikerin / Staatlich anerkannter Techniker im Fachbereich Lebensmitteltechnik

Eingangsvoraussetzungen

Zum Besuch der Fachschule für Technik benötigen Sie folgende Eingangsvoraussetzungen:

  • mindestens einen mittleren Schulabschluss
  • eine abgeschlossene einschlägige Ausbildung
  • ein Jahr Berufserfahrung

wünschenswert sind

  • technisches Interesse und Verständnis
  • mathematische Vorbildung

Stundentafel

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  • Der fachrichtungsbezogene Lernbereich findet im Rahmen von sog. Lernfeldern statt (siehe dort)

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch / Kommunikation
  • Politik / Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften
  • EDV / Informatik
  • Mathematik

Differenzierungsbereich

  • Fremdsprache (Englisch)
  • weiterer Unterricht für Studierende, die die Fachhochschulreife erwerben wollen

Lernfelder

1. LF: Ein Technologiekonzept für die Herstellung von Lebensmitteln am Beispiel von Getränken erstellen
2. LF: Hygieneschwerpunkte für Milch- und Milchprodukte ermitteln und Lenkungsverfahren festlegen
3. LF: Logistisches Konzept des Lieferketten-Managements auf die Herstellung von stärkehaltigen Produkten übertragen und anwenden
4. LF: Kosten für ein Süßwarenprodukt kalkulieren
5. LF: Verpackungen für öl- und fetthaltige Lebensmittel auswählen
6. LF: Ein neues Lebensmittelprodukt aus dem Bereich Fleisch, Fisch oder Tiefkühlkost entwickeln

Die konkreten Inhalte der einzelnen Lernfelder sind sehr abwechslungsreich, teilweise interdisziplinär und auf jeden Fall spannend! Selbstverständlich gibt es immer die Möglichkeit, auf regionale Besonderheiten oder aktuelle Fragestellungen zu reagieren und diese in den Unterricht mit einfließen zu lassen.